Mein Engagement

Auch ich habe mich am Müllsammeltag beteiligt. Ich war mit einer Gruppe im Bereich des Blumengartens unterwegs. Der Parkplatz zwischen Freibad und Bahngleisen hatte in den etwas abgelegenen Bereichen, einen auffallend hohen Anteil an Hundekottüten, die von den Hundebesitzern zwar korrekt benutzt wurden, aber am Parkplatz einfach auf den Boden geworfen wurden.

Liebe Hundebesitzer, wenn Ihr euch schon die Mühe macht, die Haufen eurer Lieben in einem Tütchen aufzusammeln und es auch schön zuknotet, dann mach euch auch bitte die Mühe das Tütchen dann korrekt in einen Mülleimer zu werfen.

Es wäre vielleicht ganz sinnvoll, auch im hinteren Teil des Parkplatzes noch einen oder zwei Mülleimer aufzustellen.

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Was jahrelang nicht möglich war, soll nun umgesetzt werden: Der dichte Bewuchs am Rheinufer in Frei-Weinheim soll zurückgeschnitten werden, damit wieder freie Sicht auf den Rhein entsteht. Seit vielen Jahren wünschen sich Frei-Weinheimer Bürgerinnen und Bürger, dass der starke Bewuchs rechts der Hafenmole, im Bereich der Jungaue und des Entenhafens, entfernt oder zumindest deutlich zurückgeschnitten wird.

In der jüngsten Sitzung des Bau- und Planungsausschusses legte die Stadtverwaltung nun ein Entwicklungskonzept für die Jungaue vor. Unter dem Punkt BA4 werden darin sogenannte „Sichtachsen zum Rhein“ vorgeschlagen. Konkret bedeutet dies, den sehr dichten Baum- und Buschbestand gezielt auszulichten und den starken Bewuchs im Uferbereich zurückzuschneiden. Der Vorschlag wurde von allen Fraktionen ohne Gegenstimme angenommen.

Warum dieser Sinneswandel? Ich erinnere mich noch gut an eine Ortsbegehung des Umweltausschusses vor etwa sechs oder sieben Jahren. Damals hatte die Stadt auf Initiative der CDU ein Fachunternehmen damit beauftragt, ein Gutachten über die sinnvolle Entwicklung genau dieses Bereichs zu erstellen. Das Ergebnis war eindeutig: Der Gutachter empfahl, den Wildwuchs deutlich zurückzuschneiden und den Baumbestand auszulichten, um Sichtachsen zum Rhein zu schaffen. 

Bei der damaligen Ortsbegehung sprachen sich Vertreter von FWG und Grünen gegen einen solchen Eingriff in den Uferbereich aus. Bei der anschließenden Abstimmung unterstützten auch die Ausschussmitglieder der SPD diese Haltung. Der entsprechende CDU-Antrag fand damit keine Mehrheit.

 

Umso bemerkenswerter ist, dass nun alle Fraktionen einem Konzept zustimmen, das in diesem Punkt einen sehr ähnlichen Ansatz verfolgt. Was hat zu diesem Umdenken geführt? Wurde der Wunsch nach einem freien Blick auf den Rhein bei den Gesprächen mit den Bürgerinnen und Bürgern in Frei-Weinheim immer wieder angesprochen? Haben sich die Rahmenbedingungen oder die fachliche Bewertung inzwischen verändert?

Unabhängig von den Gründen ist eines erfreulich: Ein seit vielen Jahren geäußerter Wunsch aus Frei-Weinheim hat nun gute Chancen, endlich umgesetzt zu werden – und der Rhein könnte an der Jungaue wieder stärker ins Blickfeld rücken.

Die Grundstraße ist die wichtigste Verbindung zwischen Ober und Nieder-Ingelheim. Vor einigen Jahren wurden rechts und links Parkflächen eingezeichnet, mit dem Ziel den Verkehr zu verlangsamen. In der Praxis hat es sich aber gezeigt, dass diese Parkflächen den Ehrgeiz mancher Hobbyrennfahrer geweckt haben. Auch kommt es immer wieder zu kritische Fahrzeugbegegnungen und unnötigen Verkehrsstaus verbunden mit Abgasen und Lärm.

Wir von der CDU haben daraufhin eine fünfköpfige Arbeitsgruppe gebildet, die den Verkehr auf der Grundstraße analysierte. Es zeigte sich recht schnell, durch kleine Korrekturen der Parkflächen, konnte das Problem deutlich entschärft werden. Ich stellte einen entsprechenden Antrag im Stadtrat, der aber sofort abschlägig beurteilt wurde, da es den Ratsmitgliedern nicht zusteht, verkehrstechnische Vorschläge zu unterbreiten. Stattdessen wurde ein externes Fachbüro beauftragt. Es dauerte zwei Monate kostete eine Menge Geld und als Ergebnis kam genau der gleiche Vorschlag raus.

In den letzten zwei Jahren fanden regelmäßig Workshops statt, in denen ein neuer Busfahrplan und neue Buslinien geplant wurden. An diesen Workshops war jede Stadtratsfraktion vertreten, und ich habe mich aktiv dafür eingesetzt, dass die Bedürfnisse der Bürger im Mittelpunkt stehen. Mein Motto lautete: „Soll der ÖPNV vom Kunden angenommen werden, muss der Bus zum Kunden kommen und nicht umgekehrt.“

Um diese Vision zu verwirklichen, habe ich einen langen Atem benötigt, um die anderen Workshop-Mitglieder davon zu überzeugen, dass der Bus in West nicht nur auf der Rheinstraße und der Bingerstraße verkehren darf. Ich freue mich, dass der Stadtbus nun ab 2019 auch durch die Wohngebiete fährt. Diese Veränderung ist ein bedeutender Schritt in die richtige Richtung.

Ein konkretes Beispiel für den Fortschritt ist die lange geforderte Anbindung des Mehrgenerationenhauses an das Stadtbusnetz, die nun endlich Realität wird. Ab 2019 werden die Busse durch die Kiefernstraße zum Mehrgenerationenhaus fahren und über die Rembrandtstraße sowie die Königsbergerstraße wieder auf die Bingerstraße zurückkehren.

Zusätzlich wird eine andere Linie in West von der Binger Straße abfahren, durch die Weimarer Straße und die Posener Straße führen und wieder zurück zur Bingerstraße gelangen. Ich habe Ingelheim-West exemplarisch gewählt, um zu zeigen, wie wichtig es ist, dass der ÖPNV in alle Stadtteile integriert wird. Auch in anderen Stadtteilen wird der Bus ab 2019 vermehrt durch die Wohngebiete fahren, was die Erreichbarkeit und die Akzeptanz des öffentlichen Nahverkehrs erheblich verbessern wird.

Diese Entwicklungen sind nicht nur ein Erfolg für die Anwohner, sondern auch ein Schritt in Richtung einer nachhaltigeren Mobilität in unserer Stadt. Durch die direkte Anbindung der Wohngebiete an den ÖPNV können wir dazu beitragen, den Individualverkehr zu reduzieren und umweltfreundliche Alternativen zu fördern. Ich bin zuversichtlich, dass diese Maßnahmen die Nutzung des öffentlichen Personennahverkehrs in Ingelheim steigern und das Leben der Bürgerinnen und Bürger verbessern werden.

Wie im SWR1 und auch in der Allgemeinen Zeitung berichtet, häufen sich die Fälle von zum Teil schwer verletztem Wild in der Gemarkung von Groß-Winternheim. Wie der zuständige Jagdaufseher Erich Müller der Presse berichtete, seien im Revier von Groß-Winternheim in diesem Jahr so viele Wildtiere durch wildernde Hunde verletzt oder getötet worden, wie in den vergangenen 30 Jahren nicht mehr.

Ich habe eine Anfrage im Stadtrat gestellt und die Stadtverwaltung gebeten, zu den Vorkommnissen Stellung zu nehmen. Daraufhin hat das Ordnungsamt den Außenbereich rund um Groß-Winternheim intensiver besucht. Dann gingen die Beschwerden deutlich zurück. Es ist nun mal halt leider Tatsache, der Löwenanteil der Hundebesitzer verhält sich korrekt und ein paar Ausnahmen sorgen für einen negativen Eindruck.

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